Ensemble21

2011

2010

2009

2008

Hybrid

Concerto

Mozarts wilde Jugend

Kammersveit 21

 

Meisterhaft

zum Weinen schön

 
 

zum Weinen schön -alte Meister-

zum Beginn der Passionszeit

 

Ensemble21 wurde 2009 von Philip Lehmann und Huld Hafsteinsdóttir gegründet und hat zum Ziel, mehrmals im Jahr besondere Werke und Programme
abseits viel gespielter Klassik-Hits vorzustellen.
Dabei versteht sich Ensemble21 nicht als ein weiteres Spezialensemble, sondern sucht die Verbindungslinien zwischen alten Klängen, klassisch-romantischer Tradition und aktueller, zeitgenössischer Musik in verschiedenster Besetzung.
Auch thematisch gestaltete und spartenübergreifende Programme spielen hierbei eine größere Rolle. Im Vordergrund steht in der Regel kein äußerer, sondern ein innerer Zusammenhang aus der Musik und ihrer Thematik heraus, bisweilen auch aus dem Spielort oder der besonderen Aufführungssituation resultierend. So steht auch die Repertoireauswahl des Ensemble21 im Zeichen des Brückenschlags, der Vermittlung zwischen unterschiedlichen Zeiten, Kompositionsweisen, Haltungen und Ideen. Die jeweiligen Besonderheiten der musikalischen Werke in ihrer Gemeinsamkeit oder Unterschiedlichkeit werden durch die Programmgestaltung bzw. Art der Aufführung herausgearbeitet und gegenübergestellt.Ungewöhnliche Herangehensweisen und Interpretationen, besondere Spielweisen, Aufführungsformen und -orte können in dieser Weise ein Weg zu neuen Hörerlebnissen und sogar zu neuen Arten des Hörens sein.
Von der Orientierung an historisch informierter Aufführungspraxis bis zu romantischen Interpretationen und hin zu experimentellen Spieltechniken der Avantgarde, vom moderierten Konzert bis zur Klanginstallation oder Performance: Die Musiker des Ensemble21 setzen auf Vielseitigkeit und Lebendigkeit, auf unverbrauchtes Musizieren und Hören. Dabei forschen sie nach einem differenzierten Klangbild, das dem jeweils besonderen Stil einer Epoche und eines Werks gerecht wird -
nicht ohne eigene Akzente in der Interpretation zu setzen.
Strukturelle Klarheit, lebendiger Ausdruck sowie eine differenzierte Spielweise in den verschiedenen Arten von Musik bestimmen das Ziel, dem sich die Mitglieder des Ensemble21 mit Neugier und Sensibilität nähern.
Ob im größeren Ensemble oder kleiner Kammermusikbesetzung - die bis zu 21 Musiker erbringen den Beweis, dass Barockmusik leidenschaftlich klingen und Klassik beunruhigen kann, dass Romantik keinen Widerspruch zu gedanklicher und struktureller Klarheit darstellt, dass Neue Musik bewegend und Populäres durchaus ernstzunehmend sein kann.

(2011) Hybrid   


"Hybrid" bedeutet im Zusammenspiel von „Kriegstanz“ und dem Ensemble21 die Zusammenführung von elektronischer Klangsynthese und klassischen Instrumenten zu einem vielschichtigen räumlichen, subtilen Klangkörper.
Dabei werden unter anderem einzelne Ensemble Instrumente in der Aufführung ab- und aufgenommen, mit Hilfe der elektronischen Klangverarbeitung - und Gestaltung in Echtzeit verändert und wiedergegeben.
Hinzu kommt das eigenständige Spielen und Modulieren von elektronischen Instrumenten, die subtil bis brachial das Klanggefüge im Konzert beeinflussen und mitgestalten.
Mal dazu addiert, mal als eigenständige Komposition - das Klangspektrum in der „Kriegstanz“ - Performance fungiert als Brücke zwischen der traditionellen Klangvorstellung in der klassischen Aufführungspraxis und der modernen Gestaltung und Produktion heutiger elektronischer Musik.



Ensemble 21
1. Vl: Huld Hafsteinsdóttir; 2. Vl: Maria Meures;
Vla: Frauke Luyken; Vlc: Fernando Mansilla; Kb: Jan Munjin
Elektronik („Kriegstanz“) Christoph Schauer & Alexander Struck
Musikalische Leitung: Philip Lehmann


(2010) Concerto   


Ensemble 21
Violinen: Sinje Bode, Julia Ceglarski, Huld Hafsteinsdottir (KM),
Esther Kadjewski, Katharina Kraus, Jenny Lam,
Charlotte Reuter, Manoel Reinecke, Diego Romano,
Monica Sardon, Franziska Schrader
Viola: Franziska Buttkus, Frauke Paysen, Birgit Saak
Violoncello: Anne Dräger, Michaela v. Pilsach, Caroline Stadtländer
Kontrabass: Ulrike Reichmuth
Cembalo: Takako Miyazaki
Elektronik: Christoph Schauer
Musikalische Leitung: Philip Lehmann



Meisterhaft   


"Meisterhaft"
Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven & Franz Schubert
Für das Publikum ist es eine ganz neue Erfahrung, Lieder Schuberts, Beethovens und Mozarts in der Besetzung Streichquintett, Sopran und Bass zu hören.
Inhaltlich sind die Lieder durch eine "Lebensreise" mit den Stationen Leben, Lieben, Glauben, Altern & Sterben verbunden.
Dank der feinfühligen Interpretationen der weit über Hannover hinaus bekannten Sänger Patricia Maier und Daniel Eggert, sowie der hervorragenden Musiker des Ensemble21 und schließlich der besonderen Akustik des Kirchenraumes ist so ein Konzertabend ein klangliches Erlebnis.
Ein Höhepunkt dieses Projektes war der Auftritt beim NDR-Musiktag am 08.Mai 2010 in der St. Elisabeth-Kirche, bei dem ein Ausschnitt des “großen” Programms gespielt wurde.


Zu den Bearbeitungen
Das Ziel der Bearbeitungen ist nicht die Werke neu zu interpretieren, sondern mit den Möglichkeiten, die das Streichquintett hat, den Klaviersatz neu zu betrachten und behutsam eine Eigenständigkeit herzustellen. Dieses geschieht ausschließlich mit den tradierten Spielweisen der Wiener Klassik, welche natürlich einige in der modernen Interpretation lieb gewonnene Klangmöglichkeiten auslassen. Aber gerade durch die ausschließliche Konzentration auf die Umsetzung des gegebenen Tonmaterials bleibt die ursprüngliche Intention der Komponisten erhalten und wird durch die erweiterten Möglichkeiten nur pointiert.


Notendownload (PDF)
Beethoven           Mozart           Schubert
oder unter "CDs & Noten" (inkl. midi und xml)


zum Weinen schön -alte Meister-   


zum Weinen schön - Alte Meister -
Mit diesem Projekt knüpft das Ensemble21 an die Erfolge des Sommerprojektes 2009
„zum Weinen schön“ an, in dem ebenfalls Kompositionen von John Dowland für kleines Streichensemble aufgeführt wurden.
Die Klarheit und Durchsichtigkeit des Streichquintetts verhindern eine Überladenheit und Anonymität. Der Zuhörer fühlt sich durch die kleine Besetzungen eher in das Konzertgeschehen einbezogen.



Ensemble 21
Violinen: Guido Eva, Huld Hafsteinsdóttir
1. Cello: Orkan Tekbacak; 2. Cello: Anne Dräger;
3. Cello: Christoph Rode
Musikalische Leitung: Philip Lehmann
Notendownload (PDF)


(2009) Mozarts wilde Jugend   


Mozarts wilde Jugend seine Sinfonien – seine Briefe
Wolfgang Amadeus Mozart wurde 35 Jahre alt.
In diesem Projekt hat das Ensemble21 in „Mozarts wilde Jugend“ die ersten 18 Lebensjahre betrachtet. Dies geschah durch eine chronologische Lesung von Briefen und Anekdoten von und über Mozart und dazu aus den Sinfonien Nr. 01 – 29 gespielten Sätze. Die ersten Sinfonien schrieb Mozart mit 7 Jahren und sie gehören zu den nie gespielten Perlen der Musikwelt, die schon das so propagierte Genie zeigen.
Gelesen hat Prof. Jutta Rübenacker, Violinprofessorin an der HfMT Hannover.


Ensemble 21
1.Violine: Franziska Rosenboom, Daniel Stemberg, Keiko Yanagita (KM)
2. Violine: Huld Hafsteinsdóttir, Esther Kartzewski, Birgit Saak
Viola: Danilo Dück
Violoncello: Christoph Rode
Kontrabass: Felix Schilling
Oboe: Natalie Riemer, Christina Rohmann
Horn: Marco Cola, Fabio Tieghi
Musikalische Leitung: Philip Lehmann
Notendownload (PDF)


zum Weinen schön   


zum Weinen schön
Die Lamentationen des Jeremiah von Thomas Tallis stammen höchst wahrscheinlich aus der Zeit Elisabeth I. (1533-1603) und wurden bei privaten Gottesdiensten von Verfechtern des katholischen Glaubens in England gesungen. Sie sind aus den fünf Anfangsversen der Klagen des Jeremia gebildet, die einen Teil der Morgenandacht (Tenebrae) in der Karwoche sind.

Die Lachrimae Variationen von John Dowland (oder „Sieben Tränen“) wurden zur Zeit der großen Pest in England für Streichensemble geschrieben und vertonen sieben verschiedene Formen von Tränen.
Mehr Beschreibung braucht diese wunderschöne Musik nicht.

Der Innere Zusammenhang dieses außergewöhnlichen Programms liegt in der „Klage“ – einerseits religiös, andererseits ganz menschlich und die tiefe Schönheit, die in einer 400 Jahre alten komponierten Emotion liegt. Der äußere Reiz dieses Konzertes liegt in der Besetzung: die Lamentationen sind ein reines Vokalstück für 5 Stimmen – das Lachrimae für ein 5-Stimmiges Streichensemble komponiert.


Ensemble 21
Sopran: Katrin Klingbeil; 1. Alt: Liza John; 2. Alt: Clara Petersen;
Tenor: Ilas Nicevic; Bass: Johannes Hasselhorn

Violine 1: Sinje Bode; Violine 2: Huld Hafsteinsdottir
1. Cello: Orkan Tekbacak; 2. Cello: Anne Dräger; 3. Cello: Christoph Rode
Musikalische Leitung: Philip Lehmann
Notendownload - Lachryme 1-7 (PDF)


zum Beginn der Passionszeit   


Ensemble 21
Sopran: Patricia Maier ; Alt: Liza John
1. Violine: Guido Eva, Alice Hoffmann (KM), Anne Renner
2. Violine: Huld Hafsteinsdóttir, Leonie Straka
Viola: Christiane Friedrich, Yuliya Nekrotyuk
Violoncello: Christoph Rode, Orkan Tekbacak
Kontrabass: Gudrun Gabow
Orgel: Maike Ostermann
Musikalische Leitung: Philip Lehmann


Notendownload (PDF)
J.S.Bach - Die Kunst der Fuge - Contrapunctus 1-4
Pergolesi - Stabat Mater - Manuscript


(2008) Kammersveit 21   


Das erste Projekt des Ensemble21 (isländisch “Kammersveit21”)

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